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Geschrieben von Andreas Schmitt am 12. Januar 2012
Osterzeltlager 2012
Von Samstag, 31.März. bis Mittwoch, 11. April veranstalten die TKF für Vereinsmitglieder ein Zeltlager in Südfrankreich an der Ardeche.
Die Ardeche ist ein rechter Nebenfluß der Rhone. Unsere Zelte werden wir auf einem Zeltplatz in der Nähe von Vallon Pont d `Arc aufschlagen ( ca. 800 km von Trier ). http://www.camping-camp-des-gorges.com/index.php
Von hier aus sind Befahrungen von Ardeche, Beaume, Chassezac und Ce`ze vorgesehen. Die einzelnen Fahrtstrecken werden je nach Wasserstand festgelegt. Die Schwierigkeiten liegen auf den vorgesehenen Abschnitten bei WW I – II.
Die Teilnehmerzahl ist ausrüstungs- und organisationsbedingt auf 24 Personen begrenzt. Anmeldung bitte per Email an karli.romberg@kanufahrer.de oder Telefon 0179 4821992
Erforderliche Ausrüstung:
Zelt, Schlafsack (Bequembereich bis 0 °C), Iso- Matte,
Paddelkleidung, Neoprenanzug, Kajakschuhe, Helm, Schwimmweste, 2 Kleiderbügel
Kajak, Spritzdecke, Paddel, Wurfsack, Kleiderbeutel, Trinkflasche,
Regenjacke, Kleidung warm/ kalt, Waschzeug, Sonnenschutz, Auslandskrankenschein, Ausweis !
Kosten (bei 24 Teilnehmer)
Die Fahrtkosten belaufen sich auf 270,- € und beinhalten
Fahrt, Zeltplatz und Verpflegung.
Bei Eigenanreise reduziert sich der Fahrtpreis auf 200,- €.
Vereinsbootsausrüstungen können zum Preis von 30,-€ zur Verfügung gestellt werden.
Zeitplan
Sonntag, 18. März, 10.30 Uhr, Bootshaus, Fahrt auf der Kyll,
anschl.Fahrtbesprechung
Freitag, 30. März, 17.00 Uhr, Bootshaus: Boote, Ausrüstung und Gepäck verladen
Samstag, 31. März, 4.45 Uhr, Bootshaus, 5.°° Uhr Abfahrt, ca. 11 h Fahrtzeit
Mittwoch, 11. April, ca. 11.°° Uhr Rückfahrt
Donnerstag, 12. April, 16°° Uhr Abladen und Reinigung der Ausrüstung
Karl- Alois Romberg
1. Vorsitzender TKF
Geschrieben von Andreas Schmitt am 08. Januar 2012
Eine Paddeltour quer durch Norditalien 2011
Geschrieben von Christel Grundheber
Bilder gibt es in der Foto-Galerie
Mit dem Auto und dem Kajak auf dem Dach fahre ich über den Gotthardtunnel nach Pavia zum Campingplatz . Von dort soll es also auf dem Ticino losgehen. Ich sehe mir noch die Brücken an, und trotz niedrigen Wasserstandes sind alle Brücken relativ gut befahrbar.
Morgens um 7 Uhr fahre ich zur Einstiegsstelle, lade alles ab, fahre das Auto zum Campingplatz zurück, wo es die nächsten Wochen erstmal stehen wird.
Endlich setzte ich ein und paddele vorbei an Pavias Häuserfronten, an Fischern und Hausbooten. Vorbei an schönen Parkähnlichen Landschaften genieße ich die Ruhe auf dem Fluss. Plötzlich nach ca. 10 km mischen sich braune Schwebewolken und Schaum unter das vorher so klare Wasser und es fängt zu stinken.
Der Ticino ist in den Po geflossen.
Vorbei an einer jetzt eher eintönigen Flusslandschaft mit Kiesabbau paddele ich weiter und beschließe heute so weit wie möglich zu paddeln in der Hoffnung, dass die Wasserqualität wieder besser wird. Nach einer kurzen Mittagsrast an einem kleinen Restaurant mit Bootsanleger, es ist sehr heiß komme ich gegen Abend an Piacenza vorbei.
Die Wasserqualität ist immer noch sehr schlecht, ob das wohl an der vorherigen Trockenperiode liegt? Nach 92 km lege ich bei Flusskilometer 338 an einem kleinem Rasthof an, und habe hier die Möglichkeit mich im garten kalt mit dem Wasserschlauch abzuduschen.
Was für ein Genuss, klares kaltes sauberes Wasser.
Der Wirt erlaubt mir dort zu übernachten und nach einem Nuddelgericht und 2 Gläsern Wein geht es mir wieder besser und die Verständigung mit den Anwesenden sehr netten und hilfsbereiten Gästen klappt auch irgendwie.Irgendwann gegen Morgen kehrt Ruhe ein und ich Schlafe tief und fest.
Morgens gegen 9 Uhr nach einem zum Entsetzten des Wirtes kräftigem Frühstück geht es weiter und oh Wunder das Wasser wird deutlich besser, der Gestank auch. Gegen Mittag erreiche ich S.Nazzarro , und da das dortige Restaurant zu hat fahre ich weiter zur Schleuse. Die Schleuse ist nicht in betrieb und kurzerhand ladet eine Gruppe junger Italiener mein Kajak und mich in Ihren Kleinlastwagen und wir umfahren die Schleuse. Auf den Schultern tragen sie dann mein vollgeladenes Kajak über steile Eisentreppen wieder hinunter an den Fluss .Das hätte ich alleine nur Mühsam geschafft.
Immer wieder überrascht mich die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Italiener.
Der PO sieht jetzt wieder aus wie ein normaler Fluss und riecht auch wieder nach Fluss. Fahre an Cremona vorbei (der Ausstieg zum dortigen Campingplatz ist der mit den 2 senkrechten Stangen) und bei einer Rast an einem Ausflugslokal gönne ich mir mein erstes Eis und einen Cappuccino.
Es ist wieder sehr heiß und faul lasse ich mich vom Wasser treiben an zahlreichen Sandbänken und badenden vorbei bis ich am Abend nach 59 km auf einer Sandbank mein Zelt aufschlage und die Ruhe genieße, Schlafe lange und fahre erst gegen 9 Uhr los und treffe gegen 11 Uhr in Castelmaggiore ein.
Es ist schon wieder sehr heiß.
Im dortigen Club darf ich duschen, ein Genus. Es sind jetzt schon über 30 Grad. Sehe mir das kleine nette Städtchen an, und nach Einkauf und. Mittagessen lege ich mich in den Park in den Schatten. Gegen späten Nachmittag paddele ich weiter an schönen Landschaften, aber auch immer wieder an Industriegebieten mit Sandverladung vorbei. Das Flussufer ist jetzt deutlich kultivierter mit vielen kleinen Bootsanlegern, und gegen Abend nach 53 km suche ich mir wieder eine Sandbank auf der ich mein Zelt aufschlage und direkt einschlafe.
Am morgen geht es wieder weiter vorbei an vielen Sandbänken, bis ich in einer kleinen Seitenbucht anlege und nach einer Bar frage. Kurzerhand werde ich zu einem Cappuccino und Teilchen mit nach Hause genommen, die Menschen hier sind einfach unglaublich. Dasselbe passiert mir auch am Nachmittag wieder als ich an einem Bauernhof nach dem Nächsten Laden frage, der zu weit weg ist .und kurzerhand Brot und Schinken und natürlich Wein vorgesetzt bekomme.
Zum Abschlussbe komme ich noch ein Brot und eine Flasche Wasser mit. Gastfreundschaft hat hier noch einen ganz anderen Wert. Zurück am Fluss treffe ich ein deutsches Pärchen mit einem Kanu und zusammen paddeln wir weiter. Gegen Abend nach 53km legen wir an und die Einladung zum essen nehme ich gerne an.
Nach einem luxuriösen Essen, in so ein Kanu passt erstaunlich viel herein, falle ich in mein Zelt. In der Nacht regnet es und auch am Morgen und ich baue schnell mein Zelt ab und Sitze wieder im Kajak. Ringsum dunkle Wolken, starker Gegenwind und das anlanden bei der starken Strömung ist jetzt nicht ungefährlich. Gegen Mittag finde ich eine Bootsrampe zum anlanden, welch ein Luxus und Laufe in das nächste Dorf um in der Kneipe ein Panini und Eis zu Essen. Zurück beim Kajak sieht es immer noch sehr nach Gewitter aus und ich fahre bei starkem Gegenwind bis ich am Abend nach 50 km den Canoe Club Ferrara erreichen, wo es mir erlaubt wird auf dem Gelände zu zelten und zu duschen. Es gibt nur kalte duschen, aber da es inzwischen wieder extrem heiß ist es ein Genuss.
Als ich am nächsten morgen wieder ablegen will, nimmt mich eine Gruppe Italiener auf Ihrem Boot die nächsten 60 km bis Voltagrimana mit. Von dort paddele ich weiter auf dem jetzt sehr breiten Po , der sich hier im Delta in verschiedene Arme aufzuzweigen beginnt. Eine kleine Einfahrt links ins Schilf entpuppt sich als die Abbiegung dzum Po di Maestre der bis ans Meer führt. Durch Schilfdickiche und Bambusstauden führt ein schmaler Weg in ein Paradies für Fische und Vögel aller Art, und Schnacken! Gegen Abend erreiche ich nach ca 28 km Bocassette, das letzte Dorf vor dem Meer. Im dortigen Refugio schlafe ich mal wieder im Bett und lege einen Ruhetag ein. Wäsche waschen, essen, Boot säubern und faulenzen ist angesagt.
Dann geht es wieder weiter und nach einigen Kilometern erreiche ich das Meer.
Der Wellengang ist sehr stark und versuche erst entlang des Schilfes einen Weg zu finden, aber es ist Ebbe und es gibt jetzt nur den Weg entlang der Küste. Also zurück und ich muss jetzt schon fast kreuzen um überhaupt vorwärts zukommen bis ich endlich die Insel Albarella erreiche. Nach einer kurzen Rast geht es, entlang von Sandstränden voll belegt mit Liegestühlen und Badenden weiter die Küste hoch. Der Kulturschock ist etwas heftig und sehne mich nach meinem ruhigen Po zurück. Gegen Abend erreiche ich nach ca.29 km Chioggia und finde einen Segelclub wo ich gegen Gebühr mein Kajak über Nacht lassen kann. Chioggia ist sehr sehenswert und gegenüber in Marina finde ich ein Zimmer für eine Nacht. Nach einem leckeren Abendessen falle ich todmüde in das Bett.
Morgens geht es wieder weiter, und erst erwische ich die falsche Ausfahrt, treffe aber dann ein Boot welches mir die Richtung anzeigt. Entlang der Lagune, nun geschützt vom Meer durch einen hohen Steinwall, fahre ich neben der Schifffahrtlinie vorbei an kleinen Lagunendörfchen bis ich kurz vor Venedig bin. Als ich eine Abkürzung über die Lagune nehmen will entlang eines Schifffahrtsweges stelle ich mal wieder fest dass ich mich doch auf dem offenen Meer befinde. Die Wellen werden wieder sehr hoch und ich schaffe es mit Mühe und Not mich zur Insel Giudecca durchzuschlagen die Gegenüber von Venedig liegt.Nach fast 31 km habe ich mein Ziel erreicht. Ich finde einen Bootshafen wo ich mein Kajak unterstellen kann und auch eine Unterkunft.
Mit dem Vaporetto sehe ich mir Venedig an, die Biennale ist gerade dort, und eines Nachmittags paddele ich auch mit meinem Kajak durch Venedig. Später fahre ich mit dem Zug zurück nach Pavia und hole mein Auto nach Venedig, paddele mit dem Kajak zum Parkhaus(Tronchetto, allerdings zum aufladen nicht zu empfehlen, sehr hohe Außenmauern) lade es auf und verlasse Venedig.

Geschrieben von Andreas Schmitt am 19. November 2011
Am 11. November 2011, morgens um 4 Uhr, starteten die Trierer Kanufahrer mit dem Vereinsbus nach Südfrankreich zum Ardeche-Marathon.
Ruth, Saskia, Christin, Sebastian, Karli und Alfred waren als Teilnehmer gemeldet.
Einen Tag vorher fuhren Jan, Martin und Moritz ebenfalls an die Ardeche. In Vallon Pont d´Arc kam Karsten noch dazu. Er war mit den Baden-Badener Kanuten angereist. Nach einer superschnellen Hinfahrt von unter 8 Stunden reiner Fahrzeit, sind wir kurz nach Mittag in unserem Quartier in Salavas angekommen. Bei der Fahrt über die Brücke von Vallon Pont d´Arc konnten wir den hohen Wasserstand der Ardeche sehen. Sofort nach der Ankunft haben wir uns umgezogen und sind an der Brücke in Vallon zu einer Testfahrt eingebootet. 2 Zweier mit Ruth und Karli, Saskia und Christin und 2 Einer mit Carsten und Alfred nahmen die Strecke zum Pont d´Arc unter den Kiel. Nach gut einer Viertelstunde hatten wir es schon geschafft. Die Charlemagne forderte unser ganzes Können, um mit den Seekajaks die Stromschnellen zu meistern. Alle kamen gut am Pont d´Arc an.
Wir meldeten uns in der Stadthalle von Vallon zum Ardeche-Marathon an und besuchten die große Kanuausstellung.
Abends saßen wir in der Stadt bei sommerlichen Temperaturen im Straßencafe und ließen es uns gut gehen. In unserer Ferienwohnung haben wir nach dem Abendessen schnell im Bett gelegen, um für den Marathon am nächsten Tag fit zu sein. Karli und Jan haben am Samstag früh die Autos nach St. Martin umgesetzt. Wie nervöse Rennpferde warteten wir am Meer von Salavas auf den Start um 11.00 Uhr. Dieser begann pünktlich, und fast 2000 Paddler stürzten sich in den großartigen Canyon der Ardeche. 32 km waren, auf teilweise kräftigen Stromschnellen, zu bewältigen. Jan und Martin hatten mit ihrem neuen Rennkajak Pech und testeten die kühle Wassertemperatur. Saskia und Christin haben die Jungs dann „gerettet“. Auf schneller Strömung ging es durch das herrliche Naturdenkmal Richtung St.Martin d´Ardeche. Vorbei an bis zu 300 m hohen, senkrechten Schluchtwänden erreichten alle in persönlicher Bestzeit (unter 2,5 Stunden) das Ziel. Ergebnisse hier im Forum oder www.marathon-ardeche.com. Der Zieleinlauf war wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Tausende Zuschauer klatschten und feuerten die erschöpften Teilnehmer an und peitschten diese ins Ziel. Abends gab es eine große Siegerehrung mit Party, Tombola und Livemusik. Die deutschen Teilnehmer standen zusammen und ließen den Marathon-Tag ausklingen. Müde fielen wir schon früh ins Bett. Am Sonntag war Vallon wieder wie ausgestorben. Eine Gruppe war noch da, nämlich wir. Zu fünft paddelten wir von Balazuc nach Bastide de Virac. Bei gut eingeschenkter Ardeche wurde die Tour noch zu einem richtigen Kajak-Abenteuer. Mit den langen Booten fuhren wir ein ums andere Mal durch WW3er-Stellen und mussten schon mal kräftig stützen, um nicht im Bach zu landen. Unter strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel beendeten wir die Tour. Alle kamen ohne „Schwimmer“ davon. Zum Abschluss des Tages saßen wir in der Sonne in Vallon und genossen die französische Lebensart. Abends wurde noch gegrillt, und am Montag ging es wieder zurück nach Trier. Ich war zum 3. Mal dabei. Mir hat es diesmal besonders gut gefallen. Der gute Wasserstand und das schöne Wetter zum Ende der diesjährigen Paddelsaison trugen dazu bei. Nächstes Jahr ist der Marathon für die TKFler schon fest eingeplant.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Alfred Schumacher


Geschrieben von Andreas Schmitt am 08. Juli 2011
Kanu-Kompaktkurs für Erwachsene: Bericht von einer Teilnehmerin
Die Idee zur Anmeldung am Kanu-Kompaktkurs für Erwachsene wuchs bei mir mit dem Abholen meines Sohnes Tom, der bereits seit einiger Zeit sein Training dort mit großer Begeisterung absolviert.
Auch ich wollte einfach mal dem Alltagsstress entfliehen, die Natur genießen und mich dabei noch etwas sportlich betätigen. Also meldete ich mich spontan für den Kanu Kompakt-Anfängerkurs für Erwachsene an. An vier aufeinanderfolgenden Tagen wollte/sollte ich die Grundkenntnisse des Kanufahrens erwerben. Das war eine Herausforderung!
Weitere 5 Mitstreiter hatten wohl die gleiche Idee und es herrschte von Anfang an ein freundschaftliches Verhältnis unter den Teilnehmern.
Am Donnerstag, dem 16.09.2011 startete unser Kurs unter Anleitung von Marita und Andy zunächst mit einer kurzen Einweisung zur Kleidung und Handhabung der Boote mit Trockenübungen an Land zwecks Bedienung der Paddel. Danach gings direkt auf die Mosel. Etwas flau im Magen war’s mir schon, als ich plötzlich keinen festen Boden mehr unter den Füßen hatte und zunächst hilflos im Kreis rumpaddelte. Nach 2 Stunden Fahrt hatte ich mein Boot schon richtig gut im Griff und fand Gefallen an dieser Sportart.
Am Freitag bekamen wir andere Boote zugeteilt, um die verschiedenen Boote kennenzulernen. Auch diese 2 Stunden vergingen wie am Vortrag im Flug. Ich war mächtig stolz auf mich.
Am Samstag nach der 3. Fahrt kam ich mir schon vor, als wenn ich schon ewig paddeln würde. Vieles ging schon von ganz alleine. Plötzlich machten sogar die zuvor angsteinflößenden Wellen von größeren Schiffen Spaß.
Doch die Abschlussfahrt am 4. Tag auf der Sauer war der absolute Höhepunkt. Alleine das Aufladen der Boote sowie der Ausrüstung und die Fahrt nach Wintersdorf an die Sauer mit dem Vereinsbus waren schon abenteuerlich. Vier Stunden lang sind wir auf der Sauer gepaddelt. Bei schönstem Sonnenschein sind wir vorbei an Anglern, Enten- und Schwanfamilien. Es war einfach nur schön und entspannt. Dieser Zustand hielt jedoch nicht lange an, denn plötzlich standen wir vor der ersten von drei (kleineren) Stromschnellen.
Ehrlich gesagt, .. mein Herz hat mir bis zum Hals geschlagen und mir ist zunächst ganz mulmig im Magen geworden. Zurück…? Ging leider nicht mehr. Doch unter der tollen Anleitung von Marita und Andy haben wir alle diese Stromschnellen hinter uns gelassen. Ich kann gar nicht beschreiben, was das für ein Gefühl war. Das muss man einfach selbst erlebt haben.
Mit jedem Kilometer, den wir hinter uns gelassen haben, wurden wir alle nicht nur mutiger, sondern auch selbstsicherer und ehrlich gesagt auch sehr stolz!
Für die 4 schönen Tage möchte ich mich ganz besonders bei den Ausbildern bedanken, die uns mit einer Wahnsinnsgeduld zu stolzen EPP-Besitzern gemacht haben.
Auch Tom stand in den 4 Tagen ständig mit Rat und Tat zur Seite und half uns allen, wo er konnte.
Vielen Dank!!



Geschrieben von Andreas Schmitt am 10. Mai 2011
Kompaktkurs vom 05.05. bis 08.05.2011 - Schon wieder 6 Erwachsene mit Paddelvirus infiziert!
Am Donnerstag , 05.05.2011 um 18.00 Uhr haben sich die 6 Kursteilnehmer mit ihren Übungsleitern am Bootshaus getroffen um erste Erfahrung im Kanusport zu sammeln, nachdem alle mit Boot, Paddel und Schwimmweste ausgerüstet waren, begann der Kurs auch schon direkt mit ersten Paddelversuchen auf der Mosel.
Die Paddeltechnik wurde vermittelt und schon am ersten Abend waren die meisten Teilnehmer infiziert mit dem Paddelvirus. Alle kamen am Freitagabend wieder um die nächste Kurseinheit bei traumhaftem Frühlingswetter zu genießen. Bei dieser Gruppe ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten, die Boote kamen immer seltener vom Kurs ab, die Wellen von vorbei fahrenden Schiffen waren gar nicht mehr bedrohlich und die Gruppe schaffte die Strecke vom Bootshaus bis zur Pfalzeler Brücke und wieder zurück in 2 Stunden. Samstagsmorgens waren noch einmal 2 Stunden angesetzt, auch wenn inzwischen die Arme von den letzten 2 Tagen schwer waren. Es wurden die letzten Unklarheiten beseitigt, alle Übungen zum Erwerb des Europäischen Paddelpass wurden geübt und auch eine kleine Ausfahrt vom Bootshaus zur Römerbrücke und zurück wurde gemacht. Alle (na ja fast alle) waren überrascht, wie anders sich Trier von der Mosel aus präsentiert, wie schön ruhig so eine Paddeltour sein kann….


Höhepunkt und Abschluss des Kurses war eine Ausfahrt auf dem Saar-Altarm von Schoden bis Filzem. In diesem Bereich ist die Saar noch ursprünglich, es gibt kleine Schwälle, ein bisschen Strömung und ein paar Wellen. Die Strecke von knapp 10 Kilometern wurde ohne Kenterung zurückgelegt, auch wenn manchmal der Adrenalinspiegel stieg hatten alle ihren Spaß.
Insgesamt wurden 10 Stunden absolviert, die Grundkenntnisse im Paddeln wurden vermittelt und den Europäischen Paddelpass Stufe 1 haben alle erhalten. Einige Teilnehmer sind stark infiziert vom Paddelvirus und wollen auch weiter mit uns schöne Stunden auf dem Wasser verbringen.
Geschrieben von Marita und Andreas Schmitt
Geschrieben von Andreas Schmitt am 18. April 2011
Ein Tag in Sault Brenaz
Nachdem wir nach einer 8-stündigen Autofahrt (Bemerkung von Andi: „schreib 7 Stunden hin“ J) endlich in Sault Brenaz ankamen, bauten wir gegen 22 Uhr unsere Zelte auf.
Nach einer eiskalten Nacht (gefühlte -2 Grad) kauften wir im Ort erst einmal Baguette und Schoko-Croissants. Nachdem wir dann auf der Holzterrasse des Camping-Platzes unser Frühstuck zu uns genommen hatten, gingen wir schließlich auf den Kanal, der mittlerweile voller arroganter Slalomfahrer ist.

In den Spielwellen des Kanals ließen wir, bei strahlender Sonne und 22 Grad, viel Material.
   
Wenn es uns auf dem Kanal zu voll wurde, legten wir ein paar kurze Essenspausen mit Baguette vom Vormittag ein.
Am Abend nach dem wunderschönen Sonnenuntergang, mussten wir dann schließlich den Kanal verlassen, da das Wasser abgestellt wurde.
Geschrieben von Lelle
Geschrieben von Christel Grundheber am 20. März 2011
Beim diesjährigen Anpaddeln am 20.3. auf dem Rhein starteten 5 Trierer Kanuten bei strahlendem Sonnenschein die 38 km Tour von Vallendar nach Remagen.
Mit insgesamt ca. 100 Kanuten aus zahlreichen Vereinen ging es zum Zwischenstopp nach Brohl, wo bei einer heißen Gulaschsuppe viele alte Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft wurden.
Dann ging es gemütlich weiter bis zur bekannten Brückenruine von Remagen, unterwegs gab es für uns Moselaner immer wieder ungewohnt große Wellen, hervorgerufen durch den starken Schiffsverkehr auf dem Rhein.
Im Bootshaus des WSV Remagen gab es zum Abschluss leckeren Kaffee und Kuchen.
Es war ein gelungener Saisonauftakt. Gut organisiert vom Wassersportverein Remagen, der neben der hervorragenden Organisation für eine gute Verpflegung und unseren Rücktransport sorgte.
Geschrieben von Christel Grundheber am 12. März 2011
Am Samstag, den 12 März, fand die traditionelle Grünkohlfahrt der Trierer Kanufahrer statt. Nach einem opulenten Frühstück, mit viel Liebe hergerichtet von unserem Wanderwart Gottfried Heinzmann, trafen sich die Teilnehmer am Startpunkt unterhalb von Rosport an der Sauer.
Bei strahlendem Sonnenschein starteten insgesamt 29 Teilnehmer, die unter anderem aus Saarbrücken, Koblenz und Bitburg angereist waren, zur 27 km langen Fahrt. Der Wasserstand (80 cm im Bollendorf) war für die Fahrt mit den Wanderbooten optimal. Nach einer flotten Fahrt auf der Sauer wurde kurz nach der Mündung in die Mosel eine Pause eingelegt. Nachdem alle sich gut gestärkt hatten wurde die restliche Strecke bis zum Bootshaus der Trierer Kanufahrer zurückgelegt. Das einzige Hindernis, die Moselschleuse in Trier musste umtragen werden, was aber dank der mitgenommenen Bootswagen kein Problem war.
Im Bootshaus war Kaffee und Kuchen für den ersten Hunger schon vorbereitet und anschließend gab es traditionell den Grünkohl mit Bratkartoffeln.
Einen großen Dank auch an all die vielen fleißigen Hände, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Fahrt mitgeholfen haben.
Und alle waren sich einig, das müssen wir nochmal machen, den Termin für 2012 werden wir frühzeitig bekannt geben.
Geschrieben von Sandra Hasse am 28. Januar 2011
Geschrieben von Blog Administrator am 08. Januar 2011
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