Das war 2007

Kanusport und Naturschutz

Zu einem Ökologie-Kurs luden die Trierer Kanufahrer 1948 e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz (BUND) und dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) ein. Am Samstag, 3. März 2007, gab es im historischen Bootshaus der Trierer Kanufahrer Referate zu wichtigen Themen für Wassersportler, etwa zu Flora und Fauna in Flusslandschaften, Gewässerqualität, Sperrung von Wasserläufen und Vernetzung von FFH-Gebieten.
Die Veranstaltung fand großen Zuspruch: Der ganze Clubraum des Bootshauses war voll. Mit dabei waren auch eine Redakteurin und ein Kamerateam des SWR, die für die Abendnachrichten einen Beitrag zum Trierer Ökologiekurs machten.

 

Trierer Sprinter wurden Süddeutscher Meister
TKF-Kanuten erfolgreich bei Wildwasser-Meisterschaften in Bayern

Etwa 600 Kilometer von Trier entfernt, im Bayerischen Wald nahe Passau, fanden vom 13. bis 15. April 2007 auf dem herrlichen Wildwasserfluss Ilz die Süddeutschen Meisterschaften im Wildwasserrennsport statt. Von den Trierer Kanufahrern e.V. (TKF) nahmen sechs Wettkämpfer daran teil.
Nach einigen Trainingsläufen auf der anspruchsvollen Classicstrecke (Langstrecke, etwa fünf Kilometer) am Freitag ging die Trierer Mannschaft am nächsten Tag optimistisch an den Start. Es begannen die Sportler Sebastian Romberg (17), Peter Schumacher (16) und Christian Endres (16). Romberg wurde bei diesem Rennen Süddeutscher Vize-Meister, Peter Schumacher dritter. Jan Starszynski, Trainer der Trierer Jugendmannschaft, erreichte in seiner Altersklasse den zweiten Platz. Die Jugendfahrer Oliver Schmitt und Peter Schumacher kamen auf die Plätze zwei und drei, Lukas Schmitt wurde in seinem Rennen fünfter. Im Mannschaftsrennen erreichten Peter Schumacher, Christian Endres und Sebastian Romberg Platz zwei.
Am Sonntag bei den Sprintrennen (zweimal über 600 Meter, Zeiten werden addiert) wurden in der Altersklasse “Jugend” Oliver Schmitt fünfter und Peter Schumacher zweiter. Bei den Junioren wurde Christian Endres fünfzehnter und Sebastian Romberg zweiter.
In der Klasse “Herren” erreichte Jan Starszynski den zweiten Platz. Bei den Schülern wurde Lukas Schmitt elfter.
Am Ende standen drei Trierer ganz oben auf dem Siegertreppchen: Im Teamsprint  (drei Boote bilden ein Team) wurden Sebastian Romberg, Peter Schumacher und Christian Endres Süddeutscher Meister.


Spannende Kanurennen auf der Enz

Am Wochenende 21-22. April 2007 fuhr die Trierer Kanu-Rennmannschaft nach Birkenfeld an die Enz zu einem internationalen Kanurennen. Bei den Jugendrennen am Samstag erreichte Peter Schumacher Platz 2 und bei den Junioren Sebastian Romberg Platz 13. Der Herrenfahrer Jan Starszyński wurde neunzehnter. Bei den Schülerrennen erreichte Paullaner Platz 11 und Lukas Schmitt wurde 10. Bei dem darauffolgenden Mannschaftsrennen kam die Juniorenmannschaft mit der Besetzung Oliver Schmitt, Peter Schuhmacher und Sebastian Romberg auf Platz 2. Am Sonntag bei den 80-Sekunden-Sprintrennen wurde Oliver Schmitt 6. Bei den Juniorenrennen erreichte Sebastian Romberg Platz 8 und beim Herrenrennen Jan Starszyński den 19. Platz. Bei den Schülern wurde Paul Kindler wiederum elfter und Lukas Schmitt zehnter.


Peter SchumacherPeter Schumacher (TKF) Deutscher Vizemeister im Wildwasser-Sprint
Trierer Kanufahrer (TKF) erfolgreich auf der Deutschen Meisterschaft im Wildwasser

Vom 30. Mai bis 2. Juni 2007 fanden in Lofer auf der Saalach (Österreich) die 53. Deutschen Meisterschaften im Wildwasser-Rennsport statt. Die Trierer Kanufahrer hatten je zwei Teilnehmer im Schüler-, Jugend- und Juniorenbereich für den Saisonhöhepunkt gemeldet.
Vier Tage vor den Rennen waren die Trierer Kanufahrer angereist, um auf der anspruchsvollen Strecke zu trainieren. Unter der Anleitung von Wildwasserwart Klaus Marx vom Kanuverband Rheinland wurden zahlreiche Trainingsfahrten unternommen. Aufbauend auf die Arbeit von TKF-Trainer Jan Starszyński wurden die Teilnehmer an das schwere Wasser gewöhnt. Am 30. Mai begannen die Wettkämpfe mit den Classic-Rennen. Hierbei musste eine Distanz von knapp 4 Kilometern zurückgelegt werden. Die Fahrzeit betrug durchschnittlich 10 Minuten. Bei dieser Natursportart kommt es nicht nur auf die Schnelligkeit, sondern auch auf die richtige Fahrtechnik und den entsprechenden Mut an. Letztendlich gewinnt jedoch der schnellste Athlet.
Die Ergebnisse der Trierer Teilnehmer konnten sich am ersten Wettkampftag sehen lassen: Peter Schumacher (Jugend bis 16 Jahre) kam auf Platz vier. Die Zeiten der fünf besten lagen nur wenige Sekunden auseinander. Oliver Schmitt konnte einen guten Mittelfeldplatz erreichen. Bei den Junioren (bis 18 Jahre) erreichte Sebastian Romberg in einem sehr starken Feld den 11. Platz. Christian Endres konnte sich im Mittelfeld platzieren. Für die TKF-Schülerfahrer (bis 14 Jahre) Paul Kindler und Lukas Schmitt erwies sich die Saalach als sehr anspruchsvoll. Mutig absolvierten die beiden Schüler ihre Rennen, kamen sicher ins Ziel und konnten etliche Konkurrenten hinter sich lasen.
Am zweiten Wettkampftag war die TKF-Juniorenmannschaft mit Schumacher, Endres und Romberg am Start und erreichte den 5. Platz.
Der letzte Tag der Meisterschaft wurde noch einmal sehr spannend. Die Junioren mussten die schwere Slalomstrecke bis zur Teufelsschlucht fahren. Hier erreichte Sebastian Romberg Platz 6. An diesem Tag wurden auch die Sprintrennen ausgetragen. Beim Sprint wird eine Strecke von ca.600 m im Wildwasser zurückgelegt. Die Fahrzeit beträgt etwa 1 Minute. Beim Sprint werden 2 Läufe gefahren und die Gesamtzeit beider Läufe entscheidet über die Platzierung. In dieser Disziplin sollten die Trierer Kanufahrer Grund zum Feiern bekommen: Der aus Föhren stammende TKF-Paddler Peter Schumacher wurde in der Altersklasse “Jugend” Deutscher Vizemeister. Die ersten fünf Fahrer lagen in diesem Rennen nur Bruchteile von Sekunden auseinander. Bei der Siegerehrung wurde die Deutsche Vizemeisterschaft von Peter Schumacher gebührend gefeiert.


Trierer Kanuten mehrfach auf Platz eins

Die Rennmannschaft der Trierer Kanufahrer e.V. (TKF) nahm am 23. und 24. Juni 2007an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Wildwasser-Rennsport in Altrip am Rhein teil. Die Regatta wurde von der stark besetzten Trierer Mannschaft sehr erfolgreich beendet: Eric Mich und Oliver Schmitt belegten im Doppel-Kanadier den zweiten Platz und wurden somit “Rheinland-Pfalz-Vizemeister”. Lukas Schmitt belegte den dritten und Paul Kindler den zweiten Platz in der Rheinland-Pfalz-Wertung in ihrer Altersklasse. Mit deutlichem Vorsprung zum Zweiten belegte Peter Schumacher den 1. Rang in der Jugendwertung.
Weiter Ergebnisse der TKF (Altersklasse Jugend): Oliver Schmitt (Platz 4), Dominique Michels (Platz 6), Pascal Schmitz (Platz 8) und Eric Mich(Platz 9).
Sebastian Romberg wurde in der Altersklasse “Junioren” Rheinland-Pfalz-Meister.
Christian Endres belegte in derselben Altersklasse Rang 4. In den Mannschaftsrennen konnten die TKF in der Jugendwertung den 2. Rang mit der Besetzung Schmitt-Michels-Schmitz erzielen.
Bei den Herrenmannschaftsrennen belegten die Junioren/Jugendfahrer Romberg, Endres und Schumacher Rang 1 und wurden somit Rheinland-Pfalz-Meister.
In den darauf folgenden Sprintrennen sicherte sich Oliver Schmitt in der Jugendwertung Rang 2.
Bei den Sprintrennen der Junioren erreichte Sebastian Romberg, dicht gefolgt von Christian Endres, Pascal Schmitz und Eric Mich einen weiteren Meistertitel.


Kanufahrt zur Weinlese

Zu einem Stelldichein von vielen zum Teil weit angereisten Paddlern hat sich die Trierer "Weinleselangstreckenfahrt" entwickelt. Zum bereits sechsten Mal ging es am Wochenende 6. und 7. Oktober 2007 auf die Flüsse Mosel und Saar. Am Samstag standen zur Auswahl: Schengen-Trier (51 km) oder Wincheringen-Trier (30 km). Abends gab es im historischen Bootshaus neben der Jugendherberge eine kräftige Stärkung. Am Sonntag konnte wiederum gewählt werden zwischen Saarschleife-Trier (51 km) und Saarburg-Trier (26 km).
Nachdem zunächst der Anmeldestand spärlich ausgesehen hatte, konnte sich Organisator Stefan Stoeckel schließlich über sensationelle 31 Teilnehmer freuen. Sie kamen bis aus den Niederlanden, aus Lüneburg, Duisburg, Uerdingen und Augsburg

 

Marathon des Gorges de l`Ardeche
Größtes Kanu- und Kajak-Event der Welt mit ca. 1800 Teilnehmern in verschiedenen Bootsklassen

Nach einer erfolgreichen Rennsaison 2007 nahmen unser Trainer Jan Starszynski, der Juniorenfahrer Sebastian Romberg und die Jugendfahrer Oliver Schmitt und Peter Schumacher am Ardeche-Marathon teil. Alfred Schumacher war als Koch und Betreuer mitgereist und nahm ebenfalls die 36 km lange Marathonstrecke in Angriff.
Am 8.11.2007 gegen Abend begann die Reise bei Regenwetter vor unserem Trierer Bootshaus. Gegen 3 Uhr nachts erreichten wir unseren Campingplatz in Vallon. Bei sternenklarer Nacht wurden in Windeseile die Zelte aufgebaut und um 4 Uhr lagen wir bei 10° und trockenem Wetter in den Schlafsäcken.
Am Freitagmorgen bauten wir das Küchenzelt auf und frühstückten mit frischem französischen Baguette. Jan und Alfred fuhren zur Anmeldung und Startnummernausgabe und machten sich ein Bild von den Örtlichkeiten. Ein Zelt für die Anmeldung war aufgebaut und es herrschte großes Gedränge. Nach der Startnummernausgabe bekam jeder Teilnehmer eine Tüte mit Sponsorenartikeln geschenkt. Zur Überraschung lag in jeder Tüte ein neuer Wildwasserhelm. In Frankreich ist Paddeln schon fast Volkssport und zahlreiche Sponsoren unterstützen die Veranstaltung. Mittags machten wir eine Trainingsfahrt.
Am 10. 11. 2007 um 11.30 Uhr startete der Marathon durch die große Ardeche-Schlucht. Direkt an unserem Campingplatz war der Start. Zahlreiche Boote warteten und es herrschte ein Geschiebe und Gedränge um die besten Startpositionen. Sofort nach Beginn verwandelte sich die Ardeche in einen Hexenkessel. Alle paddelten wie wild los und beim Start gingen schon die ersten baden.
Bei traumhaftem Wetter mit 15°C und 40 m³/s Zuschusswasser ging es auf die ersten Stromschnellen und Engstellen zu. In der Charlemagne, kurz vor dem Pont d`Arc, wurde es sehr eng. Die Ideallinie zu finden war kaum möglich. Gefahren wurde dort, wo Platz war. Unsere Rennfahrer im vorderen Feld kamen gut durch. Alfred mit seinem Seekajak nahm ein unfreiwilliges Bad. Anschließend zog sich das Feld immer weiter auseinander und man konnte seine Linie unbehindert suchen. Starke Fallwinde behinderten die Fahrt. Leichte Abfahrtsboote wurden regelrecht umgeblasen und etliche Paddler schwammen selbst auf ruhigen Abschnitten. Zwischendurch legte sich der Wind und es war sonnig und warm, kurz gesagt: ein Traumpaddeltag.
Die Zeit verflog und das Ziel in St. Martin kam immer näher. Am Ende wurde um jede Position gekämpft und die Paddler wurden von einer großen Zuschauermenge mit Beifall empfangen. Jeder bekam ein Lunchpaket und warme Getränke.
Die gesamte Organisation war perfekt. In der Schlucht waren überall Rettungsposten und Sanitäter postiert. Rettungshubschrauber und Ärzte standen bereit. Unterwegs gab es eine Verpflegungsstation beim Biwak Gournier. Hier musste man spätestens nach 2,5 Stunden eingetroffen sein, andernfalls war das Rennen hier beendet. Für die gesamte Distanz standen maximal 5 Stunden zu Verfügung. Später ankommende Paddler wurden nicht mehr gewertet. Die Trierer Kanufahrer kamen alle unbeschadet und schnell ins Ziel.

Gewonnen wurde der Marathon von den beiden Kölnern Stephan Stiefenhöfer und Max Hoff im Zweierkajak (K2) in der Gesamtzeit von einer Stunde und 48 Minuten.

Die Ergebnisse der Trierer Teilnehmer:

Sebastian Romberg  2h 18´20” 46. Platz K1 Herren
Peter Schumacher 2h 19´01”  48. Platz K1 Herren
Oliver Schmitt 2h 33´53”  122. Platz K1 Herren
Diese drei Jungs waren mit die jüngsten Teilnehmer mit 16 und 17 Jahren und wurden mit der Herrenklasse gewertet.

Jan Starszynski  2h 25´28” 76. Platz K1 Herren
Alfred Schumacher  3h 17´19” 256. Platz K1 Herren

Der Trierer Eric Klas startete für seinen spanischen Verein und wurde mit 2h 13´ bei den Herren K1 zweiundzwanzigster.

Angesichts der unglaublich hohen Starterzahl war das für Trier ein Super-Ergebnis!
In der Klasse “Herren K1” starteten insgesamt 338.
Abends fand in der Halle in Vallon die Siegerehrung mit Verlosung von Paddeln, Booten und Zubehör statt. Sonntags gegen 11 Uhr traten wir die Heimreise an und kamen gegen 20.30 Uhr wohlbehalten in Trier an.
Mit schönen Eindrücken von einer gelungenen Veranstaltung haben wir die Saison 2007 abgeschlossen und werden sicher nochmal dabei sein. An alle daheim Gebliebenen: Fahrt nächstes Jahr mit. Es lohnt sich wirklich!

Infos und Bilder unter: www.marathon-ardeche.com