Bilderbuch
Budapest bis Harta
Baja bis Bezdan
Apatin bis Futog
Novi Sad bis Belgrad

Bericht von Edith Hein, Tipps von Josef Still, Fotos von Herbert Maas

2008 – wieder auf der Donau
... diesmal zwischen Budapest und Belgrad.

Eine Tour durch drei Länder Osteuropas,
hinaus über die Grenzen der EU.

Wir reisten zu sechst, fünf Männer und die Verfasserin, in drei Faltboot-Zweiern. Unsere kleine Flotte bestand aus einem Aerius namens ASAM, dem Vorkriegs-Klepper T6 WELTENBURG und einem Pouch RZ 85 aus der DDR-Faltboot-Produktion. Der ein oder andere von uns hatte schon einige Etappen auf dem europäischen Fluss hinter sich, allerdings nur oberhalb der ungarischen Hauptstadt. Für Josef war es eine Wiederkehr auf die Donau des Balkans nach fast zwanzig Jahren. Seither hat sich einiges verändert, der Eiserne Vorhang ist gefallen, Jugoslawien zerstückelt, Ungarn in der EU, Serbien und Kroatien, von Kriegen gezeichnet, auf dem Weg in den europäischen Staatenbund.

Mit einem VW-Bus haben wir uns und unser Gepäck nach Budapest verfrachtet. Unsere Einfahrt in Budapest geschah – nach einer regengrauen Tour durch Deutschland und Österreich – in einem furiosen Wetterfinale: Blickdichter Regen, durchsetzt mit Hagel, verwandelte die steilen Gassen des Budaer Hügels in Sturzbäche. Auf den mehrspurigen Einfallstrassen flossen Ströme braunen Wassers, Kanaldeckel wurden hochgedrückt – ein Unwetter par excellence.

Ein zerlegtes Faltboot (Klepper T6) rollt an.Unser Hotel, direkt am Donauufer in Romaifürdö gelegen, erreichten wir spät am Abend. Vergangen war seine Zeit, wie auch die des Sozialismus in diesem Land. Vorteilhaft ist die Lage direkt an der Donau; aber das Nachbarhotel “Monte Christo” machte einen deutlich besseren Eindruck – und liegt ebenso günstig.

Den nächsten Tag nutzten wir, um durch die wohl schönste Stadt beidseits der Donauufer zu spazieren. Budaer Burgberg, Kettenbrücke, das Mondäne der Pester Vaci utca, der Pracht- und Nobelstrasse Budapests. Die Donau schien weiß von ausgespültem Sediment, der Wasserstand war deutlich über normal, ebenso die Strömung. Am frühen Abend wurden die drei Faltboote aufgebaut.

Budapest, KettenbrückeAm Samstag verabschiedeten wir uns von Josefs Frau Gisela, die den VW-Bus nach Bayern zurückfuhr und legten bei strahlendem Sonnenschein ab. Die Fahrt durch Budapest sucht seinesgleichen und verliert auch in der Wiederholung nicht an Reiz. Unterhalb von Budapest wird die Landschaft eintönig, das Auge findet wenig Halt, flach, gesäumt von Dämmen geht es dahin. Bei km 1642 beginnt links der Hauptstrecke die 57 km lange Csepel-Insel. Wir blieben auf dem Hauptstrom und fuhren mit guter Geschwindigkeit bis zum Pausenstop vis à vis von Ercsi (km 1613 l) in einem Bistro (dort: “Bufet”) nahe des Fähranlegers. Die Fähranleger haben an der mittleren Donau mehrere Vorteile: erstens sind es Uferstellen, an denen man in der Regel gut aus dem Wasser kommt und häufig findet man dort ein Bufet, wo es zumindest ein Bier und Knabbereien gibt. Wir fuhren weiter bis zum Fähranleger bei Lórév, am linken Ufer bei km 1597,8. Zelten konnten wir auf einer Wiese, ein Waschbecken war in der Nähe, ebenso eine Toilette. Das muss für’s erste reichen.

Campingplätze mit Duschen und Toiletten sind an der mittleren Donau eher eine Rarität. Man kann von Glück sprechen, wenn man einen Ruderclub oder einen Kanuverein findet; dort wurden wir allerdings immer auf das Freundlichste aufgenommen. Es ist allerdings eher damit zu rechnen, dass die Zelte auf Wiesen am Ufer aufgeschlagen werden, bestenfalls ist ein Ort in der Nähe, ansonsten heißt es: selber kochen!

Am Sonntag fuhren wir wieder bei Sonnenschein los; entlang der Ufer zeigten sich ab und an Ferienhäuser, grüne Wiesen, Wälder und ansonsten Stille. Gegen Mittag gelangten wir nach Dunaujváros (km 1580,3 r), eine Industriestadt, die in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aus dem Boden gestampft wurde. Weithin sichtbar sind die Industrieanlagen der Eisen- und Chemieindustrie. Nach einer kurzen Tagesetappe von 38 Kilometern erreichten wir unser Ziel Dunaföldvar und hatten Glück: bei km 1560,5 fanden wir einen Kanuclub mit schönem Klubhaus, Duschen und sehr netten Menschen: Linkán Belvári Éva servierte uns sogar einen tollen Pörkölt-Eintopf (Kontakt: Tel.: 06-30/914-38-77, http://vizitura-df.uw.hu, Éva spricht deutsch). Dunaföldvar zeigt sich als eine nette ungarische Kleinstadt mit historischem Charme, geprägt vom Weinbau und moderatem Tourismus. Sehenswert allemal.

Für den 3. Tag hatten wir eine Strecke von 53 km vor uns. Das Wetter hielt noch, und die Strömung sorgte für gutes Vorankommen, so dass wir am späten Vormittag in Harta, einem alten Donauschwabendorf ankamen (km 1546,5 l). Der Ort liegt ca. 1 km landeinwärts, aber zu Fuß gut zu erreichen und für die Beine ist es eine wohltuende Abwechslung. Wir fanden einen verschlafenen Ort mit typischer Bebauung: charakteristisch für die Wohnhäuser der Donauschwaben sind zwei kleine parallele Fenster im Giebel. Insbesondere die älteren Bewohner des Ortes sprechen noch gut deutsch mit deutlich hörbarem schwäbischen Tonfall. Wir trafen auf einen freundlichen Herren, der uns kundig durch das Ortsmuseum führte. Jenes ist in einem der noch erhaltenen alten Häuser untergebracht. Raumstruktur und Einrichtung geben einen Eindruck von den einfachen Lebensumständen vor noch nicht allzu langer Zeit. In einen kleinen Laden deckten wir uns mit Lebensmitteln und Wasser ein.

Gegen Abend trafen wir auf einen Fischer, der von seinem Boot aus mit einer “Butschka” die Fische anlockte. Schlägt man das kleine Holzinstrument auf die Wasseroberfläche, erzeugt es ein glucksendes Geräusch, das weithin hörbar ist. Am Fähranleger bei Dombori (km 1507,2 r) wurden wir von Massen kleiner Blutsauger empfangen – da hilft nur lange Kleidung und Autan. Unsere Zelte schlugen wir auf einer Wiese neben der Fährrampe auf, ansonsten Natur pur.

Nun sollte es vorerst vorbei sein mit dem sonnigen Wetter; mehr oder weniger starker Nieselregen begleitete uns auf der Etappe des 4. Tages. Bei km 1487 sollten wir einen Meilenstein der Fahrt erreichen: dort, nahe des Ortes Ersekscanad lief der 1922/23 in Regensburg gebaute Raddampfer Ruthof im Kriegsjahr 1944 auf eine Mine und sank. Zuvor stand er als Zugschiff zur Beförderung von Schleppkähnen im Dienst des Bayerischen Lloyd. 12 Jahre nach der Versenkung wurde das Schiff gehoben und 1958 von der ungarischen Schiffahrtsgesellschaft MAHART unter dem Namen Érsekcsanád in Dienst gestellt. Nach seiner Stilllegung wurde der Dampfer vom Arbeitskreis Siffahrts-Museum Regensburg e.V. erworben, restauriert und ist heute ein Teil des Regensburger Schifffahrtsmuseums.

BajaAm frühen Nachmittag kamen wir in Baja (km 1479,0 l) an, einer Stadt mit 40.000 Einwohnern, erstmals 1318 erwähnt und seit dem 18. Jahrhundert ebenfalls von Donauschwaben besiedelt. Am günstigsten gelangt man in die sehenswerte Stadt, indem man in die Sugovica einfährt; etwa zwei Kilometer gegen eine leichte Strömung. Unmittelbar am Ufer befindet sich ein hervorragendes Fischrestaurant mit gehobenem Ambiente. Trotz unseres leicht desolat-feuchten Outfits hat man uns freundlich aufgenommen!

Bei km 1460,0 l, auf Höhe des Ortes Dunafalva entdeckten wir einen sehr einfachen, aber netten Campingplatz und beschlossen, dort zu bleiben. Den eigentlich erst für Mohacs geplanten Pausentag legten wir einen Tag früher ein und fuhren per Bus nach Pecs. Ein nettes Ehepaar hatte die Abfahrtszeiten der Fähre und des Busses erkundet.

PecsEs sollte ein verregneter Pausentag werden. Auf der ersten Etappe begleitete uns ein herrenloser Hund, der Fährmann kennt ihn wohl, ließ ihn jedenfalls mit übersetzen; er folgte uns durch den Ort, erst am Bus trennten sich unsere Wege. Die einstündige Fahrt führte durch regengraues Land. Pecs (deutsch: Fünfkirchen) zeigt sich als eine Stadt, in der die Kulturen aufeinander treffen, christliche Kirchen und Moscheen, antike Gräberfelder und sozialistische Bauten. Das Stadtbild mit seinen romantische Gassen, prächtige Bauten und einem fast mediterranen Ambiente geben Pecs den Ruf, eine der schönsten Städte Ungarns zu sein.

Am folgenden Tag stand die ungarische Ausreise an. Als wir in Mohács anlegten, war sofort die Grenzpolizei zur Stelle. Die Ausreiseformalitäten beanspruchten etwa eine Stunde. Zwischen Mohács und dem serbischen Zollamt bei Bezdan sollte man nun nach Möglichkeit nicht anlegen. Die Staatsgrenze zwischen Ungarn, Serbien (linkes Ufer) und Kroatien (rechtes Ufer) liegt bei Donaukilometer 1433,0. Mittlerweile hatte es wieder zu regnen begonnen, aber solange man nicht aussteigen muss, geht es noch. Das war allerdings an der serbischen Zollstation nicht mehr zu vermeiden – und verbunden mit einem Erlebnis der besonderen Art: wir mussten zwischen alten Kähnen, die der Großschiffahrt als Anleger dienen, anlegen und über eine windige Treppe aussteigen. Die Zollstube und das dort Erlebte übertraf allerdings unsere Erwartungen: durch den Zigarettenrauch war ein monströser Flachbildfernseher zu erkennen, daneben ein puristisches Feldbett, ein Schreibtisch aus besseren Zeiten, darauf eine kaffee-gebräunte Tasse und ein Ehering, und mitten darin der Capitano in Trainingsanzug, Doppelripp-Unterhemd und Badelatschen (die Uniform hing am Kleiderbügel). Nach fast zwei Stunden – und mit Hilfe eines smarten Burschen, der als Übersetzer diente – waren wir um 210 Euro “Passage” ärmer und mit dicken Zollpapieren für jedes unserer Boote ausgestattet. Es wurden wohl mehr als hundert Seiten gedruckt, gestempelt und unterschrieben – und das für drei kleine Faltboote...

Der Lichtblick im Grau des Bindfadenregens war eine kleine Kneipe zwischen Zollstation und einer Strassenbrücke, dorthin fuhren wir und wärmten respektive trockneten uns bei Ćevapčići und Bier. Josef und Johannes bauten in völliger Dunkelheit und strömendem Regen unser Zelt auf, ebenso Jochen und Uli das ihre. Auch wenn alles feucht war, geschlafen haben wir nach diesem Tag gut.

Der Freitag begann freundlicher, der Regen hatte aufgehört, wir schlugen die Zelte ab und brachen auf Richtung Apatin, der ersten serbischen Stadt bei km 1401,5. Dort galt es, sich mit serbischen Kronen einzudecken und schauten uns dabei die Stadt an - bemerkenswert der Unterschied zwischen der eleganten Flanierstrasse und den umliegenden Vierteln mit ihren alten donauschwäbischen, einstöckigen Häusern. Auf dem Damm findet sich ein gutes Restaurant namens “Zlata Kruna” (“Goldene Krone”); nicht entfernt davon thront die vor wenigen Jahren neu gebaute serbisch-orthodoxe Kirche über der Donau.

Es war etwas unklar, wo wir übernachten würden, waren wir doch auf das linke serbische Ufer festgelegt; für Kroatien hätten wir keine Einreisestempel gehabt, außerdem wird immer noch vor Minen auf der kroatischen Seite gewarnt. Letztlich wurde es eine spontane Entscheidung: an einer Waldlichtung mit Blick auf die Drau-Mündung (km 1382,5 r) haben wir die Zelte aufgeschlagen. Wie es dazu kam: Gegen Abend zog ein Gewitter auf und da wir genau auf das Unwetter zufuhren, galt es, die erstbeste Möglichkeit zu nutzen, um an Land zu kommen. Wir schafften es gerade noch, die Boote an Land zu ziehen, als es dunkel wurde und Regen, Donner und Blitz über uns niedergingen. Wieder hat Josef in Windeseile das Zelt aufgebaut, Jochen und Uli ebenso schnell ein improvisiertes Dach mittels einer Plane aufgespannt; und so warteten wir das Unwetter ab und richteten uns auf die Nacht ein.

Der Morgen war dunstschwer, wir packten unsere nassen Zelte und verließen unser “Notquartier”. Irgendwo am linken Ufer trafen wir auf eine kleine Siedlung. Die Fischer nahmen uns freundlich auf, es gab Kaffee, Bier und Schnaps und für mich eine Katzenwäsche. Gegen Mittag passierten wir Erdut am rechten Ufer (km 1368,5). Hier begegneten wir Everett Briggs zum ersten Mal, wie sich herausstellte, einem amerikanischen Abenteurer, der vier Wochen zuvor an der Donauquelle in Donaueschingen mit seinem Kanadier gestartet war und bis zum Schwarzen Meer kommen wollte. Von Budapest bis Novi Sad leistete ihm seine Frau Gesellschaft.

Der Dunst hat sich mittlerweile verzogen und die Sonne zeigte sich wieder. Und nachdem wir am linken Ufer keine Anlegemöglichkeit gefunden hatten, beschlossen wir, in Vukovar (km 1333,0 r) an Land zu gehen. Wir wollten die Nachmittagssonne nutzen, um Zelte und alles Nasse zu trocknen. Im Ruderclub von Vukovar wurden wir freundlich aufgenommen, es gab dort eine Wiese für die Zelte, Duschen und nebenan ein Restaurant, wo wir auch Everett und seine Frau wieder trafen. Kurz darauf fand uns allerdings die örtliche Polizei. Nach einigem Hin und Her kamen zwei Polizisten mit Stempel und Stempelkissen zum Ruderclub und so bekamen wir unsere Einreisestempel für Kroatien (ohne aus Serbien ausgereist zu sein), jedoch ebenfalls die Auflage, am Sonntag mit reisefertigen Booten an der Polizeistation einen Kilometer flussauf zur Ausreise vorstellig zu werden.

Den Abend nutzten wir zur Besichtigung von Vukovar. Die Stadt lag im Zentrum der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Serben und Kroaten 1991 bis 1995 und wurde fast vollständig zerstört. Auch wenn schon einiges wieder aufgebaut wurde, die Kriegsruinen bestimmen immer noch das Stadtbild und lassen das Leid der Menschen erahnen. Es ist jedoch fraglich, ob all die barocken Fassaden, die die ehemalige Schönheit der Stadt erahnen lassen, erhalten bleiben oder doch eher modernen Bauten weichen müssen. Viele der Bewohner Vukovars sind nach dem Krieg nicht mehr in ihre Stadt zurückgekommen, die Bevölkerung ist aktuell auf ein Drittel der Vorkriegszahl geschrumpft. Sehenswert sind das Franziskanerkloster über der Stadt sowie das Barockschloss der Grafen zu Eltz, letzteres derzeit noch in stark beschädigtem Zustand.

Am Sonntag luden wir eines unserer leeren Boote auf den Bootswagen und schoben es Richtung Polizeistation - Everett tat es uns gleich – die beiden anderen Faltboote mühten sich auf dem Wasser gegen die Strömung – mit beladenen Booten unmöglich. Wir erhielten unsere Ausreisestempel und die Auflage, umgehend zu packen und abzulegen.

Gebackener FischEs wurde wieder ein wunderschöner Tag – und richtig heiß. Um die Mittagszeit erreichten wir ein kleines Lokal direkt am Ufer, auf Stelzen gebaut - ein Idyll direkt am Wasser. Wir befanden uns etwa auf Höhe des Ortes Backo Novo Selo (km 1319,0 l), der einige Kilometer landeinwärts liegt. In dem Lokal trafen wir auf einen Serben, der mittlerweile in Berlin wohnt, ebenso eine Serbin aus Bremen, die mit ihrem Lebensgefährten ihren Urlaub in der Heimat der Eltern verbringt. Ansonsten Fischer, die kaum ein Wort Deutsch verstehen. Hier verhelfen uns die beiden Deutschkundigen zu einem grandiosen Fischmenü (Fischsuppe und gegrillter Fisch). Für die gesamte Tour gilt: Verständigung war immer irgendwie möglich – notfalls mit Händen und Füßen und etwas Geduld.

Gegen Abend erreichten wir Backa Palanka (km 1299,0 l), dort liegt parallel zur Donau eine Regattastrecke. Man kann sehr gut anlanden und mit Blick auf die Donau und das gegenüberliegende Ilok zelten. Ein Restaurant ist in der Nähe, es gibt eine Stranddusche, sonst nichts. Bis in den Ort läuft man eine halbe Stunde.

Auch der Montag glänzte wieder mit bestem Wetter. Unsere Mittagsrast legen wir bei km 1276,3 l in der Czarda “Kod Brase” ein. Wieder ein gutes Fischrestaurant, irgendwo am Ufer, fernab jeder Ortschaft. Am Nachmittag erreichten wir Novi Sad (dt. Neusatz, ungar. Ujvidek), fanden allerdings den Internationalen Campingplatz nicht. Stattdessen konnten wir auf dem Gelände des Kanusportvereins von Novi Sad direkt unterhalb des großen Strandbades und nahe der imposanten Schrägseilbrücke unsere Zelte aufschlagen. Der Weg zu Strandduschen (!) und Toiletten war etwas kurios: durch die Donau über einen Zaun ins benachbarte Strandbad, denn die Duschen und Toiletten des Clubs hatten keinen Wasseranschluss! Neben dem Kanuverein lag ein feines Restaurant, was uns aus kulinarischer Sicht nicht ungelegen kam.

Die Innenstadt ist gut zu Fuß zu erreichen, entlang der Donau läuft man keine halbe Stunde und hat nebenbei einen schönen Blick auf die Festung Petrovaradin am gegenüberliegenden Ufer. Novi Sad war während des Kosovo-Krieges 1999 Ziel von Luftangriffen der NATO-Verbände, unter anderem wurden die drei Donaubrücken zerstört. Bis 2006 diente eine Pontonbrücke als Ersatz. Sie behinderte die Schifffahrt auf der Donau sehr, nur dreimal wöchentlich wurde die Brücke geöffnet. Die Brückenköpfe waren 2008 noch zu sehen, Pontonteile sind unterhalb von Novi Sad abgestellt. Eine alte Engstelle wurde durch die Luftangriffe allerdings beseitigt: eine der Straßenbrücken war einst aufgrund ihrer niedrigen Durchfahrthöhe bei höherem Wasserstand der vorläufige Endpunkt für so manches Donauschiff. Die Brücke wurde um etwa zwei Meter höher wieder aufgebaut.

Highlights des Pausentages waren ein Ausflug nach Sremski Karlovci (Karlowitz) und der Besuch der Kapela Mira, einem Gedenkbau am Ort des Friedenschlusses von Karlowitz im Jahr 1699, mit dem der große Türkenkrieg beendet wurde. Die Kapelle verfügt über vier Eingänge – analog zu dem ursprünglichen Raum und geschuldet dem Umstand, dass die Verhandlungsparteien (Österreich, Polen und die Republik Venedig auf der einen und das Osmanische Reich auf der anderen Seite) gleichzeitig den Raum betreten können sollten. Im Sommer 2008 war die Kapelle eingerüstet, die Restaurierung soll wohl bis 2009 abgeschlossen sein.

Die Gruppe in PeterwardeinDas nahezu geschlossen barocke Stadtbild von Karlowitz versetzt den Besucher in eine längst vergangene Zeit und es gibt Sehenswertes zu entdecken. Von gewisser Bekanntheit sind die Fruska-Gora-Weine, die im Umland wachsen. Wie den Hinweg traten wir den Rückweg per Bus an – wieder eine rasante Fahrt! Den Nachmittag verbrachten wir auf Petrovaradin, einer imposanten Festungsanlage über dem gleichnamigen Ort am rechten Donauufer, nach Plänen des französischen Festungsbaumeisters Sébastien Le Prestre Seigneur de Vauban zwischen 1692 und 1780 erbaut. In den weitläufigen Anlagen haben wir Herbert und Johannes verloren – und zwei Stunden später vor McDonald’s in Novi Sad wiedergefunden. Einen Rundgang durch die Innenstadt von Novi Sad sollte man nicht auslassen. Von der netten Altstadt aus gingen wir durch einen Ring monumentaler Betonbauten und entlang riesiger Wohnsilos im äußeren Stadtbereich zurück zu unserem Zeltplatz.

Das sonnig-heiße Wetter sollte uns nun bis zum Ende unserer Fahrt begleiten. Unterhalb von Novi Sad bot die Landschaft wieder mehr Halt für das Auge, hügeliges sattgrünes Umland, mit Weingärten und Viehweiden, später dichter Wald. Bei Beska (km 1232,1) quert die mit knapp 50 Metern höchste Brücke Serbiens die Donau, kurz davor legten wir an einem Restaurant am rechten Ufer an. Die Mittagshitze trieb uns für einige Zeit vom Fluss, durch das Hochwasser waren die Sandstrände verschwunden und wir rasteten auf einer Wiese zwischen Kühen und Treibgut.

Es ist auffällig, wie viel Müll die Donau dort mit sich führt. Den Höhepunkt sollten wir allerdings erst einige Kilometer später durchfahren, wo die Wasserfläche übersäht war mit Plastikflaschen und sonstigem schwimmenden Unrat. Sicherlich hat das Hochwasser das seine dazu beigetragen, aber der recht sorglose Umgang mit den Abfällen zeigte sich deutlich an den Steilhängen bei Surduk: der Müll wird von der Abbruchkante aus abgekippt und sammelt sich am Fuß des Hangs. Die Donauhochwässer räumen dann auf. Des schwimmenden Mülls hat die Donau weiter flussab bei Stari Banovci allerdings wieder entledigt: die Strömung treibt alles Schwimmende auf den in einer Kurve gelegenen Strand. Große Sammelbehälter stehen dort für den Pastikmüll, Baumstämme werden mit Booten an Land gezogen und zu Brennholz verarbeitet. Die Wasserfläche war anschließend wieder nahezu sauber.

Die syrmischen Sandklippen bei SurdukNachdem wir unsere Nahrungs- und Wasservorräte in Stari Slankamen (km 1215,0 r) wieder aufgefüllt hatten, waren wir ausgestattet für unsere letzte Nacht im Zelt; Josef hatte einen schönen Platz in der freien Natur unterhalb der imposanten weißen Klippen von Surduk ausgesucht. Jochen, Uli und Josef kochten mit Hingabe, während Herbert die Trier- und Pflanzenvielfalt im Bild festhielt. Kein Moskito nervte, in den Klippen nisteten Vögel, die kleine Höhlen in den Sandsteinfels gemeißelt hatten, eine Vielzahl von Fröschen unterhielt uns mit ihrem Quaken und die Sonne zauberte im Unter- wie im Aufgehen eine wunderschöne Stimmung über den Fluss.

Mit dem Ziel Belgrad vor Augen verließen wir am kommenden Tag jenen ruhigen Ort. Die Landschaft weitete sich wieder; nach einem kurzen Besuch in dem schon erwähnten Stari Banovci (km 1192,5 r) erreichten wir die Ausläufer der serbischen Hauptstadt gegen Mittag. Der Vorort Zemun (früher: Semlin) war während der Donaumonarchie Zoll- und Quarantänestation an der Grenze zum Osmanischen Reich, später zu Serbien. Belgrad wurde zwar mehrfach von den Österreichern erobert, konnte allerdings nie gehalten werden. Somit gelangen wir nun an die Grenze der alten k.u.k. -Monarchie.

Um möglichst nahe an den Bahnhof heranzukommen, bietet es sich an, zwei Kilometer die Save hochzufahren und am rechten Ufer eine Ausstiegmöglichkeit zu suchen. Diese fanden wir unterhalb der zweiten Brücke. Zwischen Lastkähnen ließen sich die Boote über eine Rampe gut aus dem Wasser holen. Ein freundlicher Schiffer beobachtete unser Anlanden und lud uns auf eine Pause im Schatten und auf einen starken Kaffee ein.

Bootsabbau in Belgrad an der SaveAls die Boote abgebaut und verpackt vor uns lagen, musste nur noch der Transport zum bahnhofsnahen Hotel Astoria erledigt werden. Ein netter Mensch, dem wir angesichts der gnadenlosen Hitze all unser Gepäck in seinen Lieferwagen laden durften, fuhr zum Hotel, die Paddler waren zu Fuß in zehn Minuten dort. Es lohnt sich, das Zentrum von Belgrad anzusehen und einzutauchen in eine andere Kultur. Durch heruntergekommen wirkende Wohnviertel gelangt man ins Zentrum, nachts illuminiert von gigantischen Leuchtreklamen. Nette Lokale findet man in der Altstadt, besonders schön im touristisch-romantischen Viertel Skadarska.

Über dem Zusammenfluss von Save und Donau erhebt sich der Kalemegdan, eine weitläufige Festungs- und Parkanlage. Aufgrund der strategisch günstigen Lage wurde der Ort seit der Antike militärisch genutzt. Die heutige Festungsanlage hat ihren Ursprung im 12. Jahrhundert und wurde unter österreichischer Besatzung in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu eine der größten Europas ausgebaut. Heute finden sich dort verschiedene Museen, Restaurants und der Belgrader Zoo. Allein wegen der Aussicht auf die Savemündung sollte man diesen Ort besuchen.

Prinz Eugen: Jochen beobachtet das Geschehen auf der Burg KalemegdanDer Gepäcktransport zum Bahnhof erwies sich als eine etwas spannende Angelegenheit. Hotel und Bahnhof trennt eine mehrspurige vielbefahrene Strasse und irgendwie brachten auch die Ampelregelungen den Verkehr nicht wirklich zum Stillstand. Signalfarbene Warnwesten wirken da Wunder: Die Autos bleiben stehen und hupen nicht einmal. Am Bahnhof wurden die Faltboote und das übrige Gepäck passgenau im Zug verstaut. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Gerümpel in so ein Abteil passt. Wir hatten eine durchgehende Verbindung von Belgrad bis München, allerdings fahren nicht alle Waggons bis München, sondern nur einige wenige, daher aufpassen! Der serbische Schaffner war erstaunt ob unseres Raumnutzungsgrades und ließ sich die Präsentation mit einigen Euro extra bezahlen. Ansonsten verlief die fast 18-stündige Fahrt über Zagreb, Laibach und Salzburg ohne besondere Vorkommnisse. Der VW-Bus wartete in Deggendorf auf uns, also mussten wir noch zweimal mit allem Gepäck umsteigen bis es dann, Weißwurstfrühstück inclusive, Richtung Trier ging. Unterwegs machten wir Halt in Regensburg und besuchten das alte Dampfschiff Ruthof-Ersekscanad im Schifffahrtsmuseum unterhalb der Steinernen Brücke.

Nach zweieinhalb Wochen unterwegs freut man sich wieder auf den täglichen Luxus von Bett und Bad. Aber es darf auch mal weniger sein – auf solch einer erlebnisreichen Flusswanderfahrt durch den Balkan, bereichert um viele Eindrücke und Erfahrungen. Die Neugier auf die nächste Etappe Richtung Schwarzes Meer ist geweckt. 

 

Tipps und Übersicht

In Zeiten von Internet und Google Earth ist die Planung einer Donaukanufahrt deutlich einfacher geworden. Die aktuellen Einreisebestimmungen zu den einzelnen Ländern gibt es im Internet (Auswärtiges Amt Berlin) und nach wie vor in den Reiseinformationen des ADAC.

Eine Kanufahrt beginnt man in Budapest am besten im nördlichen Stadtteil Romaifürdö; so hat man gleich zu Beginn das Erlebnis, mitten durch die wunderbare ungarische Hauptstadt zu paddeln. In Romaifürdö (rechtes Donauufer) gibt es leider keinen Campingplatz in Ufernähe, so dass man besser in einem der preiswerten, direkt an der Donau gelegenen Hotels übernachtet:

So kommt man nach Romaifürdö:
Vom Zentrum in Pest fährt man mit der Metro M3 Richtung Norden (Ujpest) bis Metrostation ARPAD HID: Dort startet der Bus 106.
Man fährt bis Haltestelle “Nanasi utca”. Von Buda aus fährt man an der Donau entlang mit dem Bus Nr. 86 und steigt am Florian ter um in den 106-er.
Vom Bahnhof (Keleti palyaudvar) aus fährt man zunächst mit der U-Bahn M2 und steigt dann am Deak Ferenc ter um in die M3. Vom Flughafen aus ist es fast noch einfacher: Man fährt mit dem Bus 200 bis zur Metrostation Köbanya-Kispest und dann mit der M3 Richtung Ujpest bis ARPAD HID, dann weiter mit Bus 106.

Unsere Etappen 2008

11 Paddeltage, Schnitt 44,5 km pro Tag

 

Stromkilometer

Tageskilometer

0. Budapest Romaifürdö

1656

0

1. Lorev

1598

58

2. Dunavöldvar

1561

37

3. Dombori

1507

54

4. Dunafalva

1460

47

5. Pausentag mit Fahrt nach Pecs, einer herrlichen Stadt, die mit Bus gut von Dunaszekcsö oder Mohacs aus zu erreichen ist.

 

0

6. Bezdan

1425

35

7. Draumündung / Aljmas

1381

44

8. Vukovar

1337

44

9. Backa Palanka

1299

38

10. Novisad

1258

41

11. Pausentag Novisad, Peterwardein, Karlowitz

 

0

12. Surduk

1206

52

13. Belgrad

1169 + 2 km Save

39

Summe

 

489

Mit dabei waren sechs Paddler aus Trier und Ulm, die in drei Faltbooten Platz fanden (Aerius II, Klepper Vorkriegs-Zweier T6, Pouch RZ 85). Das gesamte Gepäck war selbstverständlich mit an Bord.

Campingplätze im gewohnten Sinn gibt es ab Budapest keine mehr. Man sollte sich also auf wildes Zelten einstellen. Es ist ratsam, stets Proviant und einen vollen Wasserkanister dabeizuhaben. Folgende feinere Zeltmöglichkeiten haben wir gefunden und genutzt:

  • Dunaföldvar, rechtes Ufer (km 1561): Am Ortsanfang liegt leicht erhöht ein Kanuclub mit kleiner Zeltwiese, Toiletten/Duschen, überdachter Veranda und netter Hausmeisterin, die uns Pörkölt gekocht und mit Bier versorgt hat.
  • Gegenüber Dunaszekcsö (km 1460) liegt am linken Ufer Dunafalva. Dort gibt es noch vor der Fähre einen primitiven Zeltplatz mit Toiletten/Duschen und ungeheuren Biervorräten.
  • Wo in Novisad der im Kanuführer genannte Campingplatz sein soll, haben wir auch diesmal nicht herausgefunden. Die TID scheint auf dem Gelände des großen Strandbades zu campieren, das im Bereich der großen Pylonbrücke (erste Brücke der Stadt) am linken Ufer liegt. Direkt nach diesem Strandbad konnten wir beim neuen, aus Aluminium gebauten Bootshaus eines Kanuclubs zelten. Daneben liegen ein Ruderclub und ein gutes Restaurant. Zu Fuß geht man bis zum Stadtzentrum eine knappe halbe Stunde.
  • Sehr gastfreundlich wurden wir in Vukovar (km 1337, rechts, Kroatien!) beim Ruderclub aufgenommen. Am neuen Bootshaus mit zwei großen Anlegern (einer zur Donau hin, einer an der Rückseite zum Kanal/Motorboothafen hin) konnten wir zelten und Toiletten/Duschen benutzen. Zu Fuß ist man in wenigen Minuten im Ort.

Beim Thema Vukovar sind wir bei der Problematik Ein- und Ausreise nach Kroatien angelangt. Weder Serbien noch Kroatien sind bislang (2009) in der EU, was die Sache etwas kompliziert macht. Reist man von Ungarn kommend im serbischen Bezdan nach Serbien ein, darf man das rechte, kroatische Ufer eigentlich nicht betreten. Wir machten es in Vukovar trotzdem und wurden prompt von der Grenzpolizei besucht. Ohne Strafe bezahlen zu müssen, bekamen wir in den Pass einen kroatischen Einreise- und tags darauf einen Ausreisestempel. Die Serben haben sich bei unserer endgültigen serbischen Ausreise nicht daran gestört. Will man korrekt in Vukovar einreisen, geht man am Ende der Hafenlände, wo eine Wirtshausterrasse malerisch auf Stützen an der Ufermauer steht, an Land und besucht die Grenzpolizei in ihrem Büro neben den Bahngleisen.

Über das Verhalten an früheren “Ostblock-Grenzen” sei aus der humorvollen “Gebrauchsanweisung für Polen” von Radek Knapp zitiert:

  • Den Grenzbeamten niemals als erster ansprechen. Geschweige denn lächeln. Kein Grenzbeamter glaubt, dass Ihre Freundlichkeit aufrichtig ist. Und damit hat er auch recht.
  • Äußern Sie Informationen zurückhaltend. Schnelles Sprechen wird Ihnen umgehend als Nervosität ausgelegt.

Kroatien hat übrigens eine andere Währung als Serbien! Kein Problem: Das nette Restaurant neben dem Vukovarer Ruderclub nimmt Kreditkarten.

Weniger angenehm war unsere Einreise in Serbien. In Bezdan, bei den unübersehbaren Schiffsanlegern vor der Straßenbrücke, knöpften uns ein Hafenkapitän und ein Mitarbeiter der sonderbaren “shipping agency YU AGENT” (http://www.yu-agent.com) pro Kanu 70 Euro ab, bevor uns die Grenzpolizei die Stempel in die Pässe drückte. Bitter; TID-Paddler haben es da besser. Weiter zu unserer schlechten Laune trugen der Dauerregen und der enorme Zeitaufwand bei, denn der Kapitän tippte endlos lang Formulare in seinen Computer, druckte dann Dutzende von Blättern aus, die wir alle unterschreiben mussten. Zum Glück gab es nach dieser skurrilen Prozedur ein kurzes Stück weiter (noch vor der Straßenbrücke) links eine einfache Kneipe, in der uns Bier aus der Apatiner Jelen-Brauerei und Ćevapčići wieder aufheiterten.
Wenn wir schon beim Essen sind: Nicht versäumen sollte man, eine ungarische Fischsuppe zu essen. Auf ungarisch heißt sie Halaszle (sprich “Holaßle”), aber auch in Serbien und Kroatien gibt es sie nach dem gleichen Rezept, mit viel Pulverpaprika. Eine der besten aßen wir in Baja. In dieser Stadt gibt es sie als Variante mit Nudeln. Das Wirtshaus liegt etwas abseits des Hauptstroms. Etwa einen Kilometer nach der Donaubrücke in Baja biegt man links in einen Seitenkanal und paddelt diesen bis zum Ende. Dort, an der kleinen Brücke, liegt links das schöne Stadtzentrum und rechts das relativ neue Fischwirtshaus. Genau so gut, aber billiger und in uriger Atmosphäre, war die Fischsuppe bei Kilometer 1319 links (Serbien) in einem einfachen Wirtshaus direkt am Ufer in der Nähe von Backo Novo Selo.

In Belgrad ist es ähnlich wie in Budapest: Kein Zeltplatz für Paddler weit und breit (sofern man nicht mit der TID unterwegs ist). Da am Ziel die Boote ohnehin schon verpackt waren, hat uns das Hotel Astoria gute Dienste erwiesen: http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g294472-d1200667-Reviews-Hotel_Astoria-Belgrade.html oder www.astoria.co.yu
Es liegt direkt neben dem Hauptbahnhof und ist bei weitem nicht so elegant, wie der Name vermuten lässt. Unser Faltbootgepäck hat niemanden gestört; die Zimmer waren preiswert und angenehm. Verständigung mit englisch ist problemlos; Kreditkarten werden genommen.

 zurück