Rennsport

Andreas Reichert im deutschen Boot hinten

Kanurennsport ... was ist das?
von Andreas Reichert, TKF

Von Kanurennsport spricht man, wenn mehrere Personen im 1er, 2er oder 4er auf flachem Wasser um den Sieg kämpfen. Es gibt verschiedene Wettkampfstrecken, die bei 200m beginnen, über die 500 und 1000m gehen bis hin zu der Langstrecke (bei Schülern 2000m, Herren 10.000m). Die Strecken unter 1000m werden in Bahnen ähnlich der Leichtathletik absolviert, hierbei gibt es dann Vor-, Zwischen- und Endläufe. Auf der Langstrecke werden alle Boote gleichzeitig gestartet und meist ein Rundkurs gefahren. Hier gibt es keine Bahnenbeschränkung und so spielt die Taktik eine grosse Rolle. Vor allem bei dem "Wellefahren" (gleich dem Windschattenfahren beim Radsport). Wettkämpfe sind die Höhepunkte im Jahr. Dort zählt nicht nur der Erfolg und Misserfolg; es werden auch soziale Kontakte zu anderen Sportlern und Vereinen gepflegt.

Kanumarathon ist die Ultraversion vom Rennsport. Es wird so gefahren wie bei einer Langstrecke, nur, dass die Sportler in der Leistungsklasse bis zu 45km fahren. Im Marathon sind unterwegs Portagen eingerichtet, dort müssen die Sportler aussteigen und ihre 1er oder 2er über eine Strecke von ca. 200m tragen. Nicht selten kommt es dort zu kleineren Unfällen. Zudem werden die Wettkämpfer dort mit Getränken verpflegt. So ist in den Portagen immer Aktion angesagt.

Deutschen Marathon Meisterschaft 2002: Andreas Reichert & Klaus Gieres über 30 km

Betrachten Sie mal das “Jugend Forscht”-Projekt von Dominique Michels.

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Was macht ein Rennsportler im Winter?
Der Winter ist die wichtigste Zeit für einen Sportler, wenn er im Sommer Top-Leistungen bringen müchte. – Da wird fleissig gepaddelt nach dem Motto ”Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung”.
Zusätzlich wird viel an Kraft und Kondition gearbeitet.