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TKF Rückblick 2006
Trierer Kanufahrer erfolgreich bei Süddeutschen Wildwassermeisterschaften 22. und 23. April 2006
Auch die Saison 2006 begann für die Trierer Kanuten gut: Am 22. und 23. April kamen Mitglieder der "Trierer Kanufahrer" bei den Süddeutschen Meisterschaften im Schwarzwald auf der Enz auf vordere Plätze. Am Samstag wurde Sebastian Romberg (16) Vizemeister auf der Classic Distanz (etwa 15 Minuten Fahrtdauer). Peter Schumacher wurde in der gleichen Altersklasse vierter, Christian Endres achter, Dominique Michels zehnter und Oliver Schmitt dreizehnter. Als Mannschaft (Christian Endres, Peter Schumacher, Sebastian Romberg) kamen die Trierer auf Platz 2. Bei den Nachwuchsfahrern (Schüler B) erkämpfte sich Lukas Schmitt (11) Rang 3. Noch besser lief es am Sonntag: auf der wesentlich kürzeren Sprintdistanz (knapp 2 Minuten Fahrtzeit) wurden Sebastian Romberg süddeutscher Meister und Peter Schumacher Vizemeister. Christian Endres kam auf Platz 9, Dominique Michels auf Platz 10 und Oliver Schmitt auf Platz 11. Einen großen Erfolg hatte wieder der elfjährige Lukas Schmitt zu feiern: er wurde im Sprint Süddeutscher Vizemeister in der Altersklasse "Schüler B".
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Zwei Triererinnen auf Frauenfahrt Mai 2006 von Stephanie Kieffer
Es war mal wieder soweit: Die alljährliche "Kanuverband-Rheinland (KVR)" - Frauenfahrt sollte wieder starten. Anja Sass, Frauenwartin des KVR, lud sämtliche interessierte Paddlerinnen nach Bad Kreuznach ein!
Am Freitag, 5. Mai 2006, trafen wir uns vor dem Bootshaus der Trierer Kanufahrer. Erst hieß es die ganze Campingausrüstung (für zwei Frauen!!!) in einem Twingo zu verstauen. Manch einer würde sich wundern, wie geräumig so ein Twingo doch sein kann. Nachdem alle Taschen verstaut waren, wurden die Boote aufgeladen. Auch das war kein Problem, denn zwei rote T-Slalom-Boote passen hervorragend auf einen blauen Twingo!!! Nachdem wir nun alles untergebracht hatten und sogar noch jede Menge Platz für uns beide hatten, ging es endlich los. Nach einer lustigen Autofahrt über sämtliche Straßen, durch unzählige Baustellen und ganz viel Natur kamen wir in Bad Kreuznach an! Mit Hilfe eines netten Inlineskaters fanden wir dann auch ruckzuck das gut versteckte Bootshaus des Vfl - Bad Kreuznach. Hier, mitten im Salinental, wurden wir von einer Gruppe fröhlicher Frauen empfangen. Als besonderer Luxus prasselte sogar schon das Grillfeuer, was einen lustigen Abend versprach! Endlich konnten wir vollkommen entspannen und das Wochenende genießen.
Nach einer angenehmen Nacht im Zelt wurde am nächsten Morgen auf der Vereinswiese des Vfl - Bad Kreuznach erst einmal ordentlich gefrühstückt. An einer langen Tafel breiteten alle 14 Frauen sämtliche Frühstücksutensilien aus. Unser persönlicher Brötchenservice – ein Dank an Jutta – stand pünktlich mit einer riesen Tüte frischer Brötchen am Tisch. Doch momentmal – wo bleibt die sportliche Betätigung? Richtig, wir hatten uns ja alle zum Paddeln getroffen! So wurden dann alle Boote geladen und los ging es Richtung Wasser. Unsere erste Tour führte uns auf den Glan. Als Nebenfluss der Nahe stellt der Glan einen sehr schönen ruhigen Kleinfluss dar, umgeben von herrlicher Landschaft. Bei Flusskilometer 19,5 in Medard gingen wir mit 10 Kajaks, einem Topoduo und einem Kanadier auf's Wasser. Vorbei an Meisenheim, einem mittelalterlichen Städtchen, paddelten wir 17 Kilometer bis nach Odernheim. Hier stiegen wir aus und beendeten zufrieden unsere erste Fahrt. Den Tag ließen wir auf einem lauschigen Balkon eines Restaurants in Bad Kreuznach ausklingen!
Das Wetter spielte bestens mit! So konnten wir am Sonntagmorgen bei Sonnenschein aus den Zelten krabbeln. Unsere zweite Fahrt führte uns auf die Nahe. Wieder machten sich 14 Frauen mit bester Laune in ihre Boote zum Paddeln. Die Nahe ist ein landschaftlich schöner Wanderfluss, der in den Rhein mündet. Zum Abschluss hatten wir uns eine 10-Kilometer-Strecke vorgenommen. Der Einstieg war in Norheim. Es ging vorbei am Rotenfels, der höchsten ausseralpinen Felswand Deutschlands, und der Ebernburg, bis hin zur Salinenanlage in Kreuznach. Vor dem Gelände des Vfl - Bad Kreuznach verließen wir das Wasser und stellten uns wieder auf festen Boden.
Nach dem üblichen Aufbruch- und Einräumtreiben verabschiedeten wir uns voneinander. Alle 14 Frauen verstreuten sich wieder in die verschiedensten Ecken des Rheinlandes. Ein wirklich gelungenes Wochenende mit vielen schönen Erlebnissen liegt nun hinter uns!
An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Organisatorinnen dieser Fahrt. Natürlich auch an den Vfl - Bad Kreuznach, der uns ein so schönes Quartier zur Verfügung stellte!
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Rheinfahrt der Trierer Kanufahrer Fronleichnam 2006 klicken Sie hier, um den ausführlichen Bericht von Stefan Stoeckel zu lesen
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Sonnwendfeier mit Lampionfahrt am 24. Juni 2006
Es war ein arbeitsreicher Tag für einige TKF-Paddler: Seit frühmorgens wurde am 24. Juni 2006 am historischen Bootshaus renoviert: Vor allem die Duschen und Umkleideräume wurden erneuert, außerdem wurde die Pflasterung des Car-Ports vorbereitet. Nachdem die tüchtigen Vereinsmitglieder mit der Schufterei fertig waren, entspannte man sich mit dem WM-Fußballspiel Deutschland-Schweden. Deutschland gewann mit 2:0 und entsprechend gut war die Laune beim anschließenden Grillfest, zu dem nach und nach noch weitere Vereinsmitglieder eintrafen. Zu später Stunde gabs schließlich noch die versprochene Lampionfahrt mit Großcanadiern.
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Kanuschülerspiele Brohl 1. und 2. Juli 2006 von Sarah Krekeler
Los ging es in Trier am 30.6. Nach der anstrengenden Fahrt, bei der man fiebernd im Radio das Spiel Deutschland-Argentinien mitverfolgt hatte, kamen wir in Brohl am Rhein an. Nachdem das Spiel vorbei war, ging es ans Zeltaufbauen. Was am Anfang überhaupt nicht klappen wollte. Als wir es dann aber mithilfe von Stephanie Kieffer und Jürgen Streit doch geschafft hatten, gingen wir mit den Kanus runter zum Hafen und begannen, schon mal für die Kanuschülerspiele am morgigen Tag zu üben. Was ganz gut klappte, da wir zu dieser Zeit der erste und einzige Kanuverein waren. Zu unsrer großen Überraschung fanden wir dort eine Kanurutsche, die natürlich sofort eingeweiht wurde. Danach gab es ein kaltes Abendessen: Nudelsalat und Würstchen und um ca. 22:15 Uhr waren alle eingeschlafen.
Der Morgen des 1.7. begann mit Brötchen und Marmelade. Um 10:30 Uhr ging es los in der Disziplin Laufen. Zu allererst wurden jedoch die Startnummern verteilt und die Kanuten in ihre Altersgruppen unterteilt. Von den TKF starteten in der Gruppe 11-12 Jährige Lukas Schmitt und Heiko Weyers. Sie belegten die Plätze 3 und 6. Bei den 13-14 Jährigen starteten Julian Schmidt-Weinecke, Oliver Schmitt und Sarah Krekeler, welche die Plätze 2,1 und 3 belegten. Peter Schumacher lief bei den 15-19 Jährigen auf Platz 2. Im Anschluss begannen die eigentlichen Kanuspiele. Im Hafen war ein Slalomkurs aufgebaut, an dessen Ende man sein Paddel durch einen Ring werfen musste und mit diesem dann an einem Ball abschlagen, um fertig zu sein. Wenn man sich dann auch noch im Boot aufstellte und sich wieder setzte ohne umzukippen, konnte man zusätzlich 10 Sekunden gewinnen. In dieser Disziplin fuhr Peter allen davon und die Bestzeit. Als Nächstes mussten wir noch Abfahrt fahren. Lukas und Heiko fuhren sich auf die Plätze 1 und 6, Olli, Julian und Sarah belegten in ihrer Altersgruppe die Plätze 1, 9 und 4 und Peter konnte sich, wenn auch mit einem nur sehr knappen Vorsprung, den 1. Platz in der Abfahrt sichern. Nach einer weiteren Stunde begann die Siegerehrung. Lukas Schmitt wurde 3. und Heiko Weyers 6. der 11-12jährigen. In der Gruppe der 13-14 Jährigen belegte Olli Schmitt Platz 2 und Julian Schmidt-Weinecke Platz 9, währen Sarah Krekeler Platz 1 bei den Mädchen belegte, da sie sich erfolgreich gegen ein 14-jähriges Mädchen aus Koblenz durchsetzte. Peter Schumacher besetzte zudem auch den 1. Platz bei den 15-19jährigen. Zur Feier des Tages gab es zum Abendessen Tortellini von Stephi und Tomatensalat von Jürgen. Um den Tag vollkommen zu machen, fehlte nur noch eine Niederlage Brasiliens gegen Frankreich, die uns auch beschert wurde. Zufrieden waren alle um 24:00 Uhr eingeschlafen.
Am Sonntag ging es, nachdem wir gepackt hatten, los zum Großkanadier-Rennen. Da wir jedoch insgesamt nur sechs Leute waren, schlossen wir uns mit vier Kanuten des KCU zu den "Crazy Eumels" zusammen. Mit der Unterstützung von Jürgen Streit paddelten wir dem gegnerischen Kanadier davon, fuhren die zwischenzeitliche Bestzeit (7,20 min.) und mussten uns am Ende nur dem VFL Brohl (6,44) und der Prinzengarde Brohl (7,07) geschlagen geben.
Trotz kleiner, persönlicher Niederlagen war die Stimmung fröhlich und ungezwungen und wurde vielleicht nur durch den täglichen Küchen- und Spüldienst ein klein wenig getrübt.
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Kanufahrt zur Weinlese 7. und 8. Oktober 2006
Zu einem Stelldichein von vielen zum Teil weit angereisten Kanuten hat sich die Trierer "Weinleselangstreckenfahrt" entwickelt. Zum bereits fünften Mal ging es am 7. und 8. Oktober 2006 auf die Flüsse Mosel und Saar. Veranstaltet wurden die Fahrten von den "Trierer Kanufahrern 1948 e.V.". Am Samstag standen zur Auswahl: Schengen-Trier (51 km) oder Wincheringen-Trier (30 km). Abends gab es im historischen Bootshaus neben der Jugendherberge eine kräftige Stärkung. Am Sonntag konnte wiederum gewählt werden zwischen Saarschleife-Trier (51 km) und Saarburg-Trier (26 km). Organisation und Fahrtenleitung machte Wanderwart Stefan Stoeckel.
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Wildwasser-Bundestrainer in Trier Der Nachwuchs der Trierer Kanufahrer 1948 e.V. (TKF) im Wildwasser-Rennsport blickt auf eine erfolgreiche Saison 2006 zurück. von Alfred Schumacher
Auf zahlreichen nationalen Regatten konnten die Trierer Kanu-Athleten in diesem Jahr vordere Plätze erreichen. In der nationalen Rangliste der männlichen Jugend (15- bis 16-jährige) stehen am Ende der Saison die beiden Trierer Peter Schumacher auf Platz vier und Sebastian Romberg auf Platz fünf. Christian Endres, Oliver Schmitt und Dominique Michels konnten gute Mittelfeldplatzierungen erreichen. Die herausragenden Veranstaltungen der Saison waren die Süddeutschen Meisterschaften auf der Enz im Schwarzwald und die Deutsche Meisterschaft auf der Möll in Kärnten.
Auf der Enz wurde Sebastian Romberg Süddeutscher Meister im Sprint und Peter Schumacher Vizemeister. In den Classic-Einzel-Rennen erreichte Sebastian Romberg den Vize-Meistertitel, Peter Schumacher wurde vierter. Die Mannschaft mit Endres, Romberg und Schumacher wurde auf der Classic-Distanz (ca. 5 km) Süddeutscher Vizemeister. Auch der zwölfjährige Lukas Schmitt konnte bei den Schülern B aufs Treppchen fahren und wurde dritter.
Nach diesen Erfolgen wurde die Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft in Angriff genommen. Es gab ein Trainingslager an der Möll. Hier lernten die Nachwuchsfahrer die anspruchsvolle Wildwasserstrecke hautnah kennen. Unter Anleitung von Klaus Marx, dem Wildwasser-Rennsportwart des Kanuverbandes Rheinland wurde drei Tage lang intensiv trainiert. Eine Woche später wurde es ernst: Die Deutsche Meisterschaft stand auf dem Wettkampf-Programm. Peter Schumacher wurde in der Classic/Jugend sechster und Sebastian Romberg achter; Lukas Schmitt erreichte den siebten Platz. Die Sprintwettbewerbe wurden für die Trierer Teilnehmer nur in der Juniorenklasse ausgetragen. Diese fuhren auch hier ganz weit nach vorne. In der Jugend-Wertung wurde Peter Schumacher Deutscher Vizemeister und Sebastian Romberg dritter. Im sehr gut besetzten Jugend-Mannschaftsrennen verpassten die Trierer ganz knapp einen Podiumsplatz und wurden vierte. Insgesamt zeigte hier die gute Arbeit der TKF-Trainer Jan Starszynski und Pascal Eckert sichtbaren Erfolg.
Die guten Platzierungen blieben auch Bundestrainer Günter Schröter nicht verborgen. Am Samstag, 1. Dezember 2006, war er in Trier und trainierte den ganzen Tag den TKF-Nachwuchs. Weitere Teilnehmer aus Bitburg und Remagen kamen zu dieser besonderen Trainingseinheit. Trainer und Betreuer konnten aus dem reichen Erfahrungsschatz viel mit nach Hause nehmen. Die Jugendlichen waren mit viel Freude bei der Sache. Von jedem Teilnehmer wurde ein Videofilm aus verschiedenen Perspektiven erstellt, wobei die Trierer Berufsfeuerwehr mit Ihrem Rettungsboot die Filmaufnahmen auf dem Wasser ermöglichte. Bei der anschließenden Video-Analyse im Bootshaus gab der Bundestrainer den Athleten wertvolle Tipps zum Techniktraining. Er lobte den vorbildlichen Ausbildungsstand und zeigte jedem individuell die Möglichkeiten, seine Fertigkeiten zu verbessern. Die vielen Fragen der Sportler und Vereinstrainer wurden von Schröter fundiert beantwortet.
Dieses Jahr gehörte Deutschland - nicht zuletzt durch die gute Arbeit des Bundestrainers - international zu den erfolgreichsten Nationen im Wildwasser. Bei der Weltmeisterschaft in Tschechien erreichte Deutschland Weltmeister- und Vizeweltmeistertitel in dieser Disziplin. Als Abschluss zeigte Günter Schröter noch einen Film von der zurückliegende Saison. Im Bootshaus sorgten die guten Geister unter Regie von Jugendleiterin Stephanie Kieffer für das leibliche Wohl der Sportler, Trainer und Betreuer. Nach diesem Trainingstag mit dem Bundestrainer sind die TKF-Nachwuchssportler hochmotiviert und haben sich für die kommende Saison viel vorgenommen.
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